
Unsere Gruppe
möchte einen in Europe weniger bekannten und dadurch mit falschen
Auffaßungen/Irrtümer durchgetränkten Zeitabschnitt des
Mittelalters auferleben lassen. Dieser Zeitabschnitt dauerte von Erscheinen
der Hunnen bis zum Zerfall des letzten dzsingisischen Teilreiches. Da
diese vorderasiatischen Völker als Eroberer kamen, entstanden kaum
objektiv berichtende schriftlice Nachlieferungen über sie. Sie kommen
in diesen historischen Überlieferungen meistens lediglich als Blut
trinkende Barbaren, zügellose Räuber und Mörder vor.
Sie ließen aber auf den Schlachtfelder kaum mehr Blut sprudeln als
die Römer bei der Eroberung von Gallien oder die Wikinger in der
Normandie bis hin zu Großbritannien. Dem Anschein nach geht mit
diesen Völker die Geschichtsschreibung doch etwas milder um. Sie
neigt sich diese Zeitabschnitte eher romantisch zu betrachten, obwohl
die Reitervölker der Steppen weder besser noch schlechter als die
„herkömmlichen“ Invasoren waren.
Sie waren ganz einfach nur Unbekannt!
Wir
möchten Ihen einen winzigen, aber anschauungswürdigen
Abschnitt dieser meist unbekannten Welt presäntieren. Wir
zeigen einige Episoden aus den Alltagsgebräuchen (zB.: Brautwerbung)
und auch Gemeinschafts- und Reiterspielen (wie das sogenannte
„Kerej-Köböre“, Bandreißen oder das
Münzauflesen), welche damals während der Feierlichkeiten
zeremoniell ausgetragen waren. |
Die
meisten unserer Vorführungen beziehen sich auf die ungarische
oder innerasiatische Mythologie und der damit verbundenen Erzählungen
und Überlieferungen. Diese Reiterspiele wurden nach Aspekten
des „Berittenen Bogenschießens“ wohl überlegt
nachinszeniert. Dabei erhält die Person des so genanten „Regõs“
eine emblematische Rolle. Der „Regõs“, ein singend
erzählender Szenenmoderator, auch Spielmann genannt, begleitet
die Geschehnisse auf dem Spielfeld auf die ungarische Volksmusik
bauend. Dabei werden alte Sagen als Rezitativ vorgeführt.
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Wir streben
auch durch das gezielte Selektieren unserer Utensilien, gehe es um die
Pferdegeschirre, um historische Gewänder oder um sonstige Ausrüstungen
und Kulissen, sorgfältige Authentizität an. Wir Verfügen
sowohl über zahlreiche originale asiatische Ausrüstungsgegenstände,
als auch über Reproduktionen, die auf Grund von Museumsobjekten für
uns nachgebaut wurden.
Selbstverständlich
kommt das Bogenschießen zu Pferde auch nicht zu Kurz! Wir schießen
sowohl auf stehende wie auch auf bewegte und bewegliche Gegenstände,
zum Beispiel auf hinter Schutzschield stehede Personen oder auf „geworfene“
Scheiben mit dem Durchmesser 20 cm (oder auch kleiner) dem „Tontaubenschießen“
ähnlich.
Wir präsentieren
folgenden historische Waffenarten: den Krummsäbel, die Waffe des
Adels und der Schicht der Berufssoldaten, den weiter verbreiterten Spieß
(Lange Lanze), den „Kelevéz“ (Wurf Lanze) und den vielseitigen
und äußerst wirksamen Kampfbeil (Ungarisch: „Fokos“).
Die professionele Vorführung
dieser Waffensorten bereits durch ein bis zwei gut ausgebildete Reiter
sorgt für spektakel. Wir haben aber die Möglichkeit eine Reitertruppe
sogar von bis zu sieben Reiter auszustellen.
Alle Vorführungsteilnehmer sind sorgsam ausgebildete berittene Bogenschützen, mit anführenden Turniersplatzierungen und der damit verbundenen Kampferfahrung.
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Touren und ein winziges Asienerlebnis in Mitten von Europa
Programm: |
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